Der lange Schatten der Tschernobyl ReaktorkatastropheAm 26. April 1986 ereignete sich im Atomkraftwerk Tschernobyl in der Ukraine einer der schwersten Reaktorunfälle aller Zeiten. Während eines Funktionstests kam es durch eine Kombination von Sicherheitsverstößen und bauartbedingten Risiken zur Explosion eines Atomreaktors. Dabei und bei dem folgenden Brand wurde eine Wolke von Radioaktivität freigesetzt. Die Umgebung des Kernkraftwerks, in der sich mehrere Dörfer und die Stadt Pripjat befinden, wurde auf Generationen radioaktiv verseucht. Radioaktives Jod und Cäsium wurden viele Kilometer hoch in die Atmosphäre geschleudert und über Europa getrieben. Radioaktive Niederschläge kontaminierten Gebiete von Russland, Weißrussland und der Ukraine, erhöhte Strahlenwerte maß man auch in Skandinavien, Osteuropa, Österreich, Süddeutschland und den Balkanländern. Bis zum Jahr 2000 wurden 350400 Menschen aus den am stärksten belasteten Gebieten umgesiedelt.Durch den Versuch der damaligen sowjetischen Regierung, diesen schwerwiegenden Unfall zunächst zu vertuschen, verschlimmerten sich die Folgen für die Bevölkerung. Viele erhielten nicht rechtzeitig Jodtabletten, die der Aufnahme von radioaktivem Jod in die Schilddrüse entgegengewirkt hätten. So traten in den betroffenen Gegenden seit 1986 6000 Fälle von Schilddrüsenkrebs auf, viele davon bei Kindern und Heranwachsenden. Die Halbwertzeit von radioaktivem Cäsium beträgt rund 30 Jahre, d.h. die aus der Tschernobyl Reaktorkatastrophe resultierende Cäsium-Belastung hat sich bis heute nicht einmal halbiert. Viele Menschen waren über Jahre grenzwertüberschreitenden Strahlendosen ausgesetzt; auch heute treten noch Geburtsdefekte und Gesundheitsschäden auf, die auf die Reaktorkatastrophe zurückzuführen sind. Die ökonomische Lage in Weißrussland und der Ukraine verhindert häufig, daß den Betroffenen adäquat geholfen werden kann. Informationen dazu, was Sie tun können, finden Sie auf pro-kinderhilfe.de |
Fernsehen 2015Das Fernsehen aendert sich und mit ihm seine Uebtragungswege. Die Zuschauer werden in wenigen Jahren bereits aktiv am TV-Geschehen teilnehmen koennen, selbst wenn eine Sendung bereits laeuft, alles wieder von Anfang ansehen. |
FelssturzDer staendig zurueck gehende Permafrost in den Alpen hat katastrophale Auswirkungen auf die Festigkeit der Berge. Schmilzt das Eis, verliert der Berg seine Stabilität, das Gestein wird brüchig und es kommt zu massivem Steinschlag und spektakulaeren Felsstuerzen. |
Der grosse BlackoutDas Stromnetz kann man auch mit einer Autobahn vergleichen. Und momentan gehört das Strassennetz einem grossen Autokonzern, der auch noch als TUEV darueber wacht, welche Autos auf der Straße fahren ... |
Das Raetsel des langen LebensWarum werden wir immer aelter? Und weshalb leben die einen laenger als die anderen? Ein Raetsel, das Wissenschaftler weltweit entschluesseln wollen. |
Gibt es Leben auf dem Mars?Am 8. August 2008 soll wahrscheinlich eine der bedeutendsten Marsmission aller Zeiten starten. Fast 300 Tage ist der Mars Lander Phoenix dann unterwegs zum roten Planeten um dort der Frage nachzugehen: Gibt es Leben auf dem Mars? |
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